
Hören Sie auf, Ihr Essen auszutrocknen: Eine bessere Methode zur Erwärmung von Rotationsöfen
Haben Sie schon einmal eine Portion Essen aus einem Rotationsofen geholt – nur um festzustellen, dass es außen völlig trocken war, während das Innere kaum warm war? Das kommt vor. Die herkömmliche Konvektionsheizung funktioniert im Grunde wie ein Windkanal: Sie entzieht dem Essen die Feuchtigkeit direkt von der Oberfläche, bevor das Innere überhaupt mitbekommt, dass es sich im Ofen befindet.
Wir lösen dieses Problem, indem wir 110-Vollwellen-Infrarotlampen verwenden. Anstatt die Luft zu erhitzen, strahlen diese Lampen Energie direkt auf das Essen ab. Es handelt sich dabei um Strahlung – keine Brise.
Warum 110 V?
Das macht die Sache einfacher. Man kann diese Lampen direkt in die üblichen Niedervoltschaltkreise anschließen. Man muss sich nicht mit diesen riesigen, unhandlichen Transformatorn herumschlagen, die die Hälfte des Raumvolumens im Ofen einnehmen.
Doch das wirklich Besondere ist die Geschwindigkeit. Da es sich um Kurzwellen-Infrarotstrahlung handelt, erreicht die Wärme das Essen sehr schnell. Die Innentemperatur steigt dadurch schnell an – das bedeutet, das Essen verbringt viel weniger Zeit in der Heizzone. Weniger Zeit im Ofen bedeutet mehr Feuchtigkeit im Essen.
Das Geheimnis des Quarzes
Wir verwenden hochreinen Quarz für die Lampenhüllen. Warum? Weil Rotationsöfen sehr unvorhersehbar sind: Das Essen dreht sich, die Hitzeverteilung ist unregelmäßig – und die Lampen müssen dieser thermischen Belastung standhalten, ohne zu zerbrechen.
Der größte Vorteil ist die Reaktionszeit. Es gibt keinen „Aufwärmvorgang“. Sobald der PID-Controller den Lampen befiehlt, auszuschalten, hört auch die Hitze auf. Keine Restwärme, keine „Langsamabkühlung“ – und vor allem: keine verbrannten Ränder.
Ein paar Dinge, auf die Sie achten müssen
Man kann diese Lampen einfach nicht in irgendeinen Ofen stecken und damit fertig sein. Diese Lampen erzeugen nämlich eine enorme Menge an Wärme. Wenn der Ofenkörper dafür nicht geeignet ist, kann das zu verformtem Metall oder beschädigten Leitungen führen.
Überprüfen Sie außerdem Ihre Reflektoren. Wenn sie nicht perfekt poliert sind, heizen Sie eigentlich nur die Wände des Ofens statt des Essens auf. Dadurch verschwenden Sie etwa 30 Prozent Ihrer Energie.
Schließlich: Achten Sie auf die richtige Entfernung zwischen der Lampe und dem rotierenden Gestell. Wenn die Lampe zu nah oder zu weit entfernt ist, entstehen Hotspots. Ein wenig Präzision hilft hier sehr.