
Hören Sie auf, gegen die Spiegel im Badezimmer anzukämpfen!
Die meisten von uns betrachten diese Heizlampen im Badezimmer nur als Mittel, um morgens beim Anziehen nicht zu frieren. Doch es gibt einen viel besseren Grund, sie zu verwenden. Es geht dabei nicht wirklich um die Lufttemperatur – sondern um das Wasser.
Standardheizungen erwärmen einfach nur die Luft. Infrarotstrahlung hingegen wirkt direkt auf die Oberflächen. Stellen Sie sich vor, Sonnenlicht trifft auf Ihre Haut an einem kalten Tag – Sie spüren die Wärme sofort, selbst wenn der Wind eiskalt ist. Infrarotlampen bewirken dasselbe mit den Fliesen und Spiegeln im Badezimmer. Dadurch bleiben diese Oberflächen warm, sodass der Dampf keine Chance hat, wieder zu Wassertröpfchen zu werden.
Keine Kondenswasserbildung – keine Pfützen. Und am wichtigsten: kein Schimmel!
Aber man kann nicht einfach irgendeine Lampe dort hinstellen und darauf hoffen, dass alles funktioniert. Man braucht ausreichend Leistung, damit die Feuchtigkeit von den Wänden weggebracht wird, bevor der Raum abkühlt. Wenn die Leistung zu gering ist, entstehen „kalte Stellen“ – diese lästigen feuchten Bereiche, in denen Schimmel gerne wächst.
Natürlich müssen wir vorsichtig sein. Man möchte schließlich nicht, dass der Spiegel durch die starke Hitze zerbricht. Es geht darum, den richtigen Ausgleich zu finden – damit alles trocken bleibt, aber nichts verbrannt wird.
Es gibt allerdings ein paar praktische Dinge, die man berücksichtigen muss. Erstens verbrauchen diese Lampen eine beträchtliche Menge an Energie. Man sollte sicherstellen, dass der Stromkreis dazu in der Lage ist – sonst springt der Schalter immer wieder aus, sobald man duscht.
Zweitens gibt es das Problem der „Schatten“. Da Infrarotstrahlung in gerader Linie strahlt, kann sie keine Hindernisse umgehen. Wenn eine Duschkabine oder ein Schrank das Licht blockiert, bleibt dieser Bereich feucht. Man muss also darauf achten, die Lampen an den richtigen Stellen zu platzieren, damit die Wärme auch die problematischen Bereiche erreicht.
Wenn man das richtig macht, muss man nicht mehr so sehr auf den lauten Lüfter angewiesen sein. Das Badezimmer wirkt dann frisch, trocken und gesund.